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Die Tätigkeit der Fabrik und das Schicksal der amerikanischen Niederlassung während des Weltkrieges.



Georg Simon
Vizepräsident und kaufmännischer Leiter der amerikanischen Heyden-Unternehmungen

Als in den schicksalsschweren Augusttagen des Jahres 1914 der Weltkrieg begann und eine große Anzahl von Arbeitern und Angestellten der Fabrik zu den Fahnen eilte, um das schwer bedrohte Vaterland zu verteidigen, da waren sich die Zurückgebliebenen bewußt, daß auch ihnen eine schwere Aufgabe und ein harter Kampf bevorstand. Zunächst konnte niemand voraussehen, wie sich der Krieg, mit dessen gewaltiger Größe kein früheres geschichtliches Ereignis vergleichbar ist, auswirken würde. Aber zum Abwarten war keine Zeit und daß eine vorzugsweise auf die Herstellung von Arzneimitteln eingerichtete chemische Fabrik im Kriege reiche Gelegenheit zur Betätigung finden würde, war nicht zu bezweifeln. So organisierte denn die Direktion die Betriebe, Büros, Laboratorien und Werkstätten eilig für die neuen Aufgaben um. Zunächst galt es, unter Weglassen aller minderwichtigen Präparate die vielgebrauchten Arzneimittel in größtem Umfange weiter herzustellen. Das blieb auch im ferneren Verlauf, als die Herstellung von Ersatzmitteln für fehlendes Material hinzukam, die Hauptaufgabe der Fabrik. Schnell waren an den leitenden Stellen die fehlenden Kräfte durch andere aus dem Personal der Fabrik ersetzt und die zurückgebliebenen Arbeiter wurden für ihre vielfach neue Betätigung eingelernt und ausgebildet. Jeder einzelne war sich der verantwortungsvollen Aufgabe bewußt, an seiner Stelle das Beste zu leisten und sich von den früheren Arbeitsgenossen, die jetzt draußen im Feld mit Leib und Leben für den Bestand des Reiches und der Heimat kämpften, nicht beschämen zu lassen. Es gelang, die Fabrikation der wichtigsten Präparate, Salicylsäure, Acetylsalicylsäure, Wismutsalze, Collargol und die unentbehrlichen Hilfsprodukte Schwefelsäure, Salpetersäure, Kalilauge usw. nicht nur in vollem Umfang aufrecht zu erhalten, sondern mit steigendem Bedarf noch sehr zu erhöhen. Anfangs, als man nach den unvergleichlichen Leistungen und Erfolgen unserer Heere noch mit einem schnellen Verlauf des Krieges rechnen konnte, waren alle Rohmaterialien in genügender Menge vorhanden; aber allmählich wurden sie knapp und mußten häufig unter großen Schwierigkeiten auf neue Art beschafft werden. Bald ging z. B. der für die Fabrikation von Schwefelsäure sonst gebrauchte spanische Schwefelkies zu Ende und mußte durch den weniger guten deutschen und schwedischen Kies, zum Teil auch durch Schwefel ersetzt werden. Das für die Herstellung von Sprengstoffen nötige und deshalb beschlagnahmte Phenol (Karbolsäure) wurde im eigenen Betrieb für pharmazeutische Zwecke aus Benzol synthetisch hergestellt, und manche ähnliche Aufgabe konnte mit Geschick und Energie gelöst werden. Zum Beispiel wurden chlorsaure Salze in verstärktem Umfang hergestellt, und in einer neu errichteten Fabrik in Hirschfelde bei Zittau wurde die Fabrikation von CaIciumcarbid aufgenommen, welches auch heute noch das Zwischenprodukt für den ebenda fabrizierten, für die Landwirtschaft unentbehrlichen Kalkstickstoff bildet. Als ferner im Felde ein sich immer vermehrender Bedarf für Desinfektionsmittel eintrat, griff man auf ein in der Chemischen Fabrik von Heyden erfundenes Präparat zurück, das SolveoI, eine wässrige Lösung von Kresol und kresotinsaurem Natron, das seit langen Jahren vielfache Anwendung gefunden hatte. Mehrere Fabriken, darunter natürlich auch die Firma Heyden als die Erfinderin, wurden mit der Herstellung des Mittels in doppelter Konzentration beauftragt und lieferten es unter dem Namen KresotinkresoI in ganz außerordentlichen Mengen. Einer weiteren Aufgabe unterzog sich die Fabrik durch die Erfindung und Herstellung sogenannter Weichhaltungsmittel, die zu der wichtigen Fabrikation von Kunstleder benötigt wurden. Die in Radebeul zuerst hergestellten und schon vor dem Krieg in den Handel gebrachten Präparate Triphenylphosphat und TrikresyIphosphat, die für den genannten Zweck ganz besonders gut geeignet sind und auch jetzt noch in großen Mengen verbraucht werden, konnten aus Mangel an den dazu nötigen Phosphorverbindungen nicht lange geliefert werden. Da galt es einen Ersatz zu schaffen und ein solcher fand sich neben anderen besonders in dem DikresyIkarbonat. Den genannten Phosphaten zwar nicht gleichwertig, erwies es sich immerhin als brauchbar und fand großen Absatz und reiche Anwendung. Besonders interessant ist die Wiederaufnahme des im Jahre 1902 eingestellten Zuckerinbetriebes. Der zugunsten anderer noch wichtigerer Nahrungsmittel eingeschränkte Zuckerrübenbau und der gesteigerte Bedarf der Heeresverwaltung an Zucker ließ bald einen Mangel an diesem eintreten und deshalb entschloß sich die Reichsregierung im Jahre 1916, das zwölf Jahre vorher erlassene Süßstoffverbot wieder aufzuheben und die beiden größten früheren Fabrikanten, Heyden und Fahlberg, mit neuer Fabrikation zu beauftragen. Die Nachfrage nach Süßstoff stieg dann auch in kurzer Zeit so stark, daß auch er gleich vielem anderen Bedarf rationiert werden mußte und so mancher, der ihn früher gering geschätzt hatte, konnte sich nun doch von den guten Eigenschaften des interessanten Produktes überzeugen. Während der Kriegsjahre war der Bestand an alten Arbeitern der Fabrik durch ihre Einziehung zum Heeresdienst immer weiter zurückgegangen. Andererseits nahm der Bedarf an Arbeitskräften durch die ständigen Vergrößerungen und Neueinrichtungen sehr stark zu und so mußten außer älteren oder zur Beschäftigung im Inland freigegebenen Arbeitern und Angestellten Frauen in so großer Zahl eingestellt werden, daß die Belegschaft der Fabrik auf über 2000 Personen stieg.
Auch die Frauen empfanden ihre Tätigkeit als Dienst am Vaterlande und unterzogen sich willig schweren Arbeiten in den Betrieben, die ihnen in Friedenszeiten gewiß niemand zugemutet hätte und für deren unverdrossene Ausführung ihnen die größte Anerkennung gebührt. Daß trotz aller Schwierigkeiten auch während des Krieges noch Arbeiten für friedlichen Bedarf geleistet werden konnten, zeigt ein interessanter und bedeutender Erfolg auf ganz neuem Gebiet, der in der Kriegszeit eingeleitet und später weiter verfolgt wurde. Seit langer Zeit hatten die Fabrikanten von Zigaretten diese mit Goldmundstücken versehen, die das Aussehen der Ware verbessern, hauptsächlich aber das Feuchtwerden des Papieres und Ankleben an die Lippen verhindern und diese vor schädlichen Tabakbestandteilen schützen sollen. Anfangs stellte man diese Mundstücke in der Weise her, daß man Stücke von echtem oder unechtem Blattgold auf sehr dünnem Papier befestigte und dann in schmalen Streifen auf das Ende der Zigarette aufklebte. Diese mit viel Handarbeit verbundene Arbeitsweise war teuer und kaum mehr ausführbar, als sich mit steigendem Zigarettenverbrauch die automatische Fabrikation mit höchst leistungsfähigen Maschinen immer mehr einführte. Langwierige Versuche zur Verbesserung, die in der Chemischen Fabrik von Heyden durch Herrn Dr. von Hößle ausgeführt wurden, brachten endlich im Jahre 1916 ein sehr befriedigendes Ergebnis. Feinste Goldbronzefarbe wird in der kollodiumähnlichen Lösung eines Celluloseesters verteilt und diese Mischung in sinnreich konstruierten Filmgießmaschinen zu sehr dünnen Häutchen verarbeitet, in denen die Bronze luft- und wasserdicht eingehüllt ist. Diese Häutchen werden, durch dünnes Papier verstärkt, in beliebigen Längen, gewöhnlich 300 m, und zweckmäßigen Breiten aufgerollt und dann durch Zerschneiden in schmale Rollen, sogenannte Bobinen, zerlegt. Der Goldfilm hat eine Stärke von nur 0,01 bis 0,02 mm, ist deshalb geschmeidig wie Blattgold, und trägt, wenn er auf die Zigarette aufgeklebt ist, nicht auf. Die Zigarettenindustrie griff den gebotenen Vorteil gerne auf; denn der Film besitzt im Gegensatz zum Blattgold die nötige Festigkeit, um sich auf der Zigarettenmaschine tadellos verarbeiten zu lassen. Schneller, als daß man den Vorgang mit den Augen verfolgen könnte, fertigt eine solche Maschine den endlosen Zigarettenstrang an, klebt die Goldhäutchen auf und schneidet die einzelnen Zigaretten ab. Viele Milliarden Zigaretten mit dem schönen und zweckmäßigen Goldmundstück der Chemischen Fabrik von Heyden sind schon in aller Welt angefertigt worden und täglich kommen weitere Millionen dazu, ein Beweis, wie sehr dieser ideale Blattgoldersatz die Anerkennung der Fabrikanten und ebenso der Raucher gefunden hat. Ein neues Arbeitsfeld erschloß sich die Fabrik weiterhin durch die Herstellung von Röntgenartikeln unter der Leitung des Herrn Dr. Karl Uhlmann. Die Arbeiten begannen schon vor dem Kriege, wurden während seiner Dauer infolge des naturgemäß großen Bedarfes energisch weitergeführt und ermöglichten auch in der Folgezeit fortschreitende Verbesserungen. Es handelt sich bei der Anwendung der Röntgenstrahlen für die ärztliche Diagnose einerseits darum, die inneren Teile des menschlichen Körpers als Schattenbild dem Auge direkt sichtbar zu machen, andererseits die Belichtungszeit der photographischen Aufnahme möglichst abzukürzen. Das erstere Ziel hatte der geniale Erfinder der nach ihm benannten Strahlen schon bei seinen allerersten Versuchen durch Verwendung eines mit Baryumplatincyanür überzogenen Kartons, wenn auch in unvollkommener Form, erreicht. Es gelang später, diese teure und wenig haltbare Leuchtmasse durch eine im Röntgenlicht heller aufleuchtende und beständige zu ersetzen und so entstanden der Ossal- und Azuraschirm-Heyden, welche sich durch starke Leuchtkraft auszeichnen und Bilder mit feinem Korn und guter Zeichnungsschärfe geben. Diese Durchleuchtungsschirme verdrängten den Baryumplatincyanürschirm vollständig. Das zweite Produkt, die Heydenfolie, die heute noch den Markt beherrscht, ist dazu berufen, bei photographischen Aufnahmen das kurzweilige Röntgenlicht in photographisch wirksames langwelliges Licht umzuwandeln. Sie erfuhr mannigfache Veränderungen, die alle darauf hinzielen, die Belichtungszeit bei den in Betracht kommenden verschiedenen Strahlenhärten so kurz wie möglich wählen zu können, ohne die Bildqualität durch grobes Korn, schlechte Zeichnungsschärfe oder störendes Nachleuchten zu beeinträchtigen. Je nachdem die eine oder andere Eigenschaft in den Vordergrund gestellt werden sollte, entstanden neben der universell verwendbaren Heyden-Folienkombination die Heyden-Ultrarapid-Folienkombination und die Heyden-Exacta-Folien-kombination. Die photographische Röntgentechnik verlangt außerdem Spezialkassetten und deshalb wurden nacheinander die Heyden-Kassette, die Heyden-Aluminiumkassette und die Heyden-Flachkassette hergestellt und in den Handel gebracht. Die Röntgenartikel der Chemischen Fabrik von Heyden sind heute in allen Weltteilen anzutreffen und haben durch ihre anerkannt guten Eigenschaften ebenfalls dazu beigetragen, den Namen „Heyden" in ärztlichen Kreisen rühmlichst bekanntzumachen. Während die deutschen Werke der Firma Heyden im Weltkriege ununterbrochen beschäftigt waren und ihre höchste Leistungsfähigkeit entwickelten, erlebte die Fabrik in Amerika sehr wechselvolle Schicksale. Solange die Vereinigten Staaten nicht am Kriege teilnahmen, blühte das dortige Geschäft. Die Schwierigkeiten des unter G. Simons kaufmännischer und Dr. Robert Tischbeins technischer Leitung stehenden Unternehmens waren allerdings groß; denn viele Fabrikationen mußten, bisher auf die Versorgung mit Rohmaterial und Zwischenprodukten vielfach auf Deutschland und die Stammfabrik angewiesen, bei deren plötzlichem Ausbleiben weitgehend umgestellt und vergrößert werden. So war Phenol, das Ausgangs-material für die Salicylsäurefabrikation eine Zeitlang überhaupt nicht mehr zu haben; es wurde in Amerika fast ausschließlich auf den Sprengstoff Pikrinsäure verarbeitet. Dann entstanden aber einige Fabriken für dieses Produkt auch in den Vereinigten Staaten. Der erste, der damit auf den Markt kam, war der berühmte Erfinder Thomas A. Edison. Mit diesem persönliche Beziehungen anzuknüpfen, war in Anbetracht des Ansehens, welches die Geschäftsleitung der Heyden Chemical Works genoß, nicht schwer. Es gelang, mit Edison einen Vertrag zu schließen, demzufolge alles Phenol, das er herstellte, an die Heyden Chemical Works abgeliefert werden mußte. Damit war ein doppelter Erfolg erreicht, einerseits die Salicylsäurefabrikation in flottem Gang zu erhalten, andererseits das Phenol zur Herstellung von schmerzlindernden und heilenden Substanzen verbrauchen zu können, anstatt es seinen Weg zur Fabrikation von menschenmordenden Sprengstoffen finden zu lassen. Mit der Kriegserklärung der Vereinigten Staaten an Deutschland an dem allen Deutsch-Amerikanern in trauriger Erinnerung bleibenden Karfreitag des Jahres 1917 trat naturgemäß eine große Änderung ein. Es wurde zwar keiner der Angestellten der Fabrik interniert, aber die Fabrik selbst wurde als deutsches Unternehmen konfisziert und in staatliche Verwaltung genommen. Die bisherigen deutschen Leiter der Firma, die Herren Simon, Dr. Tischbein, Dr. Nicolaus und Dr. Gebauer gaben bald darauf ihre Stellungen auf. Da die Fabrik unter der neuen fachfremden Leitung nicht florierte, wurde sie schließlich versteigert und gelangte dadurch in den Besitz des Herrn Allan A. Ryan, der ihren Namen in „Heyden Chemical Company of America" umänderte. Das Geschäft verfiel weiter rasch und ging dann in den Besitz des Herrn B. R. Armour in New York über, der sich später, wie wir noch erfahren werden, dazu entschloß, das amerikanische Werk wieder in Verbindung mit dem deutschen Stammhaus und dadurch erneut unter deutsche Leitung zu bringen. In den deutschen Fabriken der Firma Heyden vergrößerten sich gegen Ende des Krieges die Schwierigkeiten der Beschaffung von Material für die Fabrikation und die Herstellung neuer und Reparatur alter Betriebsanlagen immer mehr. Sie und die unausgesetzten Bemühungen um Beihilfe zur Ernährung der Belegschaft erforderten die hingebende Tätigkeit der Fabrikleitung, die auch bis zur letzten Möglichkeit geleistet wurde und immer wieder Mittel und Wege zu finden verstand. In dieser Zeit erlitt die Fabrik einen schmerzlichen Verlust durch die Erkrankung des Chemikers Max Prater, welcher fast zwei Jahrzehnte hindurch die Oberbetriebsleitung in den Werken mustergültig führte. Derselbe verstarb leider im März 1918. Zu seinem Nachfolger wurde Herr Dr. Wilhelm Lax bestellt, der als Leiter mehrerer Betriebe der Fabrik reiche Erfahrungen gesammelt hatte und später die technische Leitung als Mitglied des Vorstandes der Gesellschaft übernahm.


INHALTSVERZEICHNIS
Zum Geleit
Die Vorgeschichte der Salicylsäure
Hermann Kolbe und seine Arbeiten über die Salicylsäure
Friedrich von Heyden und die Gründung seiner Fabrik im Jahre 1874
Die Überführung der Fabrik nach Radebeul und erfolgreiche Aufnahme der Fabrikation
Professor Kolbes Tod und Professor Schmitts Verbesserung der Salicylsäure-Synthese
Rücktritt Dr. von Heydens von der Fabrikleitung und Gründung der Firma Dr.von Heyden Nachfolger
Vergrößerung der Fabrik und Aufnahme wichtiger neuer Präparate
Überführung der Fabrik in eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung und in eine Aktiengesellschaft in den Jahren 1896 und 1899
Bau und Inbetriebsetzung der Fabrik in Weißig
Gründung und Entwicklung der amerikanischen Fabrik
Weitere Entwicklung der Fabrik in Radebeul bis zum Weltkrieg
Die Tätigkeit der Fabrik und das Schicksal der amerikanischen Niederlassung während des Weltkrieges
Nach dem Weltkrieg
Neuere Spezialpräparate der Chemischen Fabrik von Heyden
Veränderungen in der Leitung der Fabrik. Belegschaft - Finanzen - Werkserneuerung - Arbeitsbeschaffung
Technische Einrichtungen der Fabriken
Soziale Einrichtungen der Firma


Quelle: CHEMISCHE FABRIK von HEYDEN - AKTIENGESELLSCHAFT, RADEBEUL-DRESDEN
1874-1934 - Erinnerungsblätter aus 6 Jahrzehnten, zusammengestellt von Dr. O.Schlenk, Radebeul

Verlag: Kupky & Dietze (Inh. C. und R. Müller), Radebeul

Arevipharma GmbH
Meißner Straße 35
D-01445 Radebeul
Web: www.arevipharma.com
Telefon: +49 (0)351 8314-0
Telefax: +49 (0)351 8314-2100
Geschäftsführung
Herr Daniel Hoffmann
Herr Dr. Dirk Jung
Handelsregister:
Amtsgericht Dresden, HRB 23835
USt-IdNr.: DE 240935001
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